home

 
 



Welche Problematik gibt es bei der Winkelkonik?

Winkelkonik ist die geometrische Definition eines Werkstücks mit Hilfe einer ebenen Kontur und zusätzlichen Winkelangaben auf den Geometrieelementen der Kontur zur Errichtung von Flächen, z.B. ein Kegelmantel längs eines Kreises. Da die Geometrie der begrenzenden Flächen eines Körpers bei komplexerer Gestalt i.a. so nicht festgelegt werden kann, werden weitere Informationen zusätzlich benötigt. Solche zusätzlichen Informationen sind z.B. Radiusdefnitionen wie ,ISORADIUS', d.h. gleicher Radius längs der Fläche, ,Programmierbarer RADIUS', d.h. in einer vorgegebenen Höhe über dem gegebenen Kreisbogen soll die Fläche einen freigewählten Radius annehmen. STANDARDRADIUS ist der Radius, der einem Kegelmantel über dem Kreisbogen in einer beliebigen Höhe entspricht. Beim Erstellen des NC-Codes für eine Maschine bestehen nun viele Risiken, da jede mögliche Situation von unterschiedlichen Maschinen oft auch unterschiedlich interpretiert wird. Dies tritt insbesondere dann auf, wenn die Winkel vor und nach einem Kreisbogen unterschiedlich sind und für den Kreisbogen keine Radiusdefinition gegeben ist. Werden dann die Bearbeitungsschnitte abwechselnd vorwärts und rückwärts (Pendelverfahren) verfahren, so kommt es vor, daß die nicht symmetrische Situation bei unterschiedlichen Verfahrrichtungen zur Beschädigung des Werkstücks führt.

Lösung:
 
Eine exakte zuverlässige Beschreibung für das Drahterodieren besteht in der Angabe der unteren und der oberen Kontur. Es ist daher zu empfehlen, die Winkelkonik in eine solche Beschreibung - auch 4-Achsnekonik oder Meilensteinkonik genannt - zu konvertieren. (LEI WIRE CUT bietet diese Funktion standardmäßig an.) Es gibt Drahterodiermaschinen, die diese zuverlässige Beschreibung direkt als sogenannte Doppelsätze Speicherplatz sparend verarbeiten (z.B. HITACHI und LEI WIRE CUT). Für andere Maschinen muß das CAM-Programmiersystem (z.B. bei LEI WIRE CUT durch automatischen Switch) die Geometrie für den NC-Code in geradlinige Stücke zerlegen, was bei Maschinen der neuen Generation i.a. zu keinem Qualitätsverlust führt.

 

Zurück zu FAQ

 

 

 
° Upgrade 7.x für CHARMILLES:

Neben der ROBOFIL 100- und 1000-Serie nun auch die F-Serie mit FANUC-Steuerung. 3D-Sicht im NC-Simulator für Doppelsätze bei Fanuc-Steuerung. Wahlweise hellgraue Zeichenfläche

° Upgrade 7.x für AGIE:
Benutzertechnologien auch für Vollabtrag und sehr einfacher Editor für Benutzertechnologien. Integrierter Geometrie-Editor für AGIEVISION "GEO to ISO" (auch als eigenständiges Programm) Wahlweise hellgraue Zeichenfläche

° Upgrade 7.x für SODICK:
Benutzertechnologien, MULTITEC für alle Drahterodiermaschinen von SODICK, d.h. unterschiedliche Technologien in einer einzigen Schnittfolge, insbesondere auch auf Teilen einer Kontur (Teiltechnologien) für die Technologiedefinition auf der Maschine. 3D-Sicht im NC-Simulator für Doppelsätze, auch Element weise. Hellgruae Zeichenfläche wahlweise.

° Upgrade 7.x für HITACHI:
Benutzertechnologien, MULTITEC für HITACHI-Drahterosionsmaschinen, d.h. unterschiedliche Technologien in einer einzigen Schnittfolge, insbesondere auch auf Teilen einer Kontur (Teiltechnologie). Für 4-Achsenkonik die vorteilhaften Doppelsätze im NC-Code mit 3D-Sicht im NC-Simulator, auch Element weise. Wahlweise hellgraue Zeichenfläche.

° Upgrade 7.x für MITSUBISHI:
Neu die FA-Serie. 3D-Sicht im NC-Simulator für 4-Achsenkonik.
Startpositionierung im absoluten Modus. Wahlweise hellgraue Zeichenfläche.

° Upgrade 7.x für CHMER:
Für 4-Achsenkonik vorteilhafte Doppelsätze im NC-Code mit 3D-Sicht im NC-Simulator, auch Element weise. Unterschiedliche Technologien in einer Schnittfolge und auf Teilen einer Kontur (Teiltechnologie). Wahlweise hellgraue Zeichenfläche.

° Upgrade 7.x für FANUC:
Neu für Alpha-iC-Maschinen. Für 4-Achsenkonik vorteilhafte Doppelsätze im NC-Code mit 3D-Sicht im NC-Simulator, auch Element weise. Unterschiedliche Technologien in einer Schnittfolge und auf Teilen einer Kontur (Teiltechnologie). Wahlweise hellgraue Zeichenfläche.

° Upgrade 7.x für MAKINO:
P1- und P2-Modus online wählbar. 3D-Sicht für 4-Achsenkonik im NC-Simulator, auch Element weise. Unterschiedliche Technologien in einer Schnittfolge und auf Teilen einer Kontur (Technologie). Wahlweise hellgraue Zeichenfläche.

NEU

° GEOMETRIE-Editor "GEO to ISO":
Konvertiert Geometrie in ISO-Code für AGIEVISION mit 3D-Sicht des ISO-Codes. Großer Leistungsumfang mit Erzeugung von Vollabtrag, Zahnrädern nach DIN, auch Schrägverzahnung, Schichten von konischen Konturen. Leicht bedienbar auch ohne Schulung.
Preis 1500 EUR.

Bestellen Sie gleich online Ihr Upgrade!